Carport mit einer Garage kombinieren

Carport Garage kombinieren Ganz klar: Im Winter steht der Wagen in der Garage. Dort ist er frostsicher und vor der Witterung geschützt. Das ist in Österreich im Winter wichtig: Für alle, die morgens nicht gerne Scheiben freikratzen, ist das die ideale Lösung. Aber was ist im Sommer? Lohnt es wirklich, das Auto in die Garage zu fahren? Eigentlich reicht ein bisschen Sonnenschutz aus. Und da ist der Carport ideal. Der Wagen ist leicht erreichbar, steht direkt neben dem Haus. Der Parkplatz im Autounterstand ist leichter und schneller zu erreichen als geschlossene Garagen.

Carport oder Einzelgarage - das ist keine schwere Entscheidung. Beides zusammen ist erstens realisierbar und zweitens mit vielen Vorteilen verbunden. Üblicherweise wird zur Garage der Anlehncarport ausgewählt. Als Ensemble wirken die beiden Anbauten harmonisch und stellen nicht nur einen Autounterstand dar. Zwei oder drei Wagen, ein Motorrad oder ein Wohnmobil finden darin ebenfalls Platz. Die kombinierte Lösung wirkt weniger wuchtig und massiv als zwei bis drei Garagen nebeneinander. Zur flexiblen Nutzung kommt also die leichte, luftige Optik als weiterer Vorteil hinzu. Und dabei ist es erst einmal egal, ob die Schutzkonstruktion an einer, zwei oder drei Seiten durch Wände geschlossen ist: Die Struktur wirkt offen und hell.

Ist die Kombination zwischen Carport und Garage möglich?

Wenn der überdachte Stellplatz direkt vor dem Wohngebäude nicht mehr ausreicht, ergänzen Garagen die Parksituation. Auf den Unterstand muss deshalb niemand verzichten, Schutzdach und geschlossene Garagen sind kombinierbar. Das kann als individuell geplantes und auf das Haus abgestimmtes Design passieren. Aber das kann auch in Form von Fertigbausätzen passieren. Garage und Carport lassen sich in beiden Fällen hervorragend aufeinander abstimmen, sodass sie ein harmonisches Bild ergeben.

Verschiedene Möglichkeiten und Kombinationen sind denkbar: Der Carport wird häufig zwischen Garage und Haus als überdachter Platz angeordnet. Vorteilhaft ist das deshalb, weil der Carport in diesem Fall als geschützter Außenbereich für Partys und Grillevents zur Verfügung steht, Fahrräder, Motorräder und Kinderfahrzeuge oder das Planschbecken hausnah ab- und aufgestellt werden können.

Denkbar ist aber auch, dass der Carport vor die Garage gesetzt wird, die direkt an das Haus angebaut ist. Dann stellt der Carport die Verlängerung der Garage in Richtung Straße oder Zufahrt dar. Der Schutzstand kann in diesem Fall auch ein Doppelcarport sein, sodass insgesamt drei Fahrzeuge Platz finden. Solche Lösungen werden an Garagen und Häuser gleichermaßen angebaut. Wie genau die beste Lösung aussieht, hängt jeweils von Grundstück und Bebauung sowie der geplanten Nutzung ab.

Zusammenfassung aller wichtigen Punkte:

  • Carport mit Garage kombinieren ist möglich, muss aber gut geplant werden.
  • Garagen können als Hobbyraum, Werkstatt oder Aufbewahrungsort für technisches Gerät genutzt werden.
  • Der Unterstand ist ideal für Fahrräder, Motorräder, Kinderfahrzeuge und anderes, was leicht erreichbar und trotzdem geschützt sein soll.
  • Groß genug geplant, finden im Unterstand auch zwei Wagen oder ein Wohnmobil Platz.
  • Autounterstände werden im Sommer zur überdachten Party-Location oder zum Grillstand.
  • Anlehncarports lassen sich hervorragend an Garagen oder Häuser bauen, können aber auch zwischen beiden stehen.
  • Carport mit Garage kombinieren bedeutet immer auch ein harmonisches Erscheinungsbild der gesamten Bebauung.

Was muss beim Bau alles beachtet werden?

Garage und Carport vereinen FSchon vor der eigentlichen Planung ist wichtig, dass man sich über die künftige Nutzung von Autounterständen und Garagen klar wird. Wird in absehbarer Zeit ein zusätzliches Fahrzeug angeschafft, beispielsweise weil Sohn oder Tochter selbst mobil sein wollen, dann sollte gleich etwas größer geplant werden. Doppelgaragen plus Autounterstand oder Einzelgarage mit Doppelcarport sind grundsätzlich möglich. Ist nur ein Wagen vorhanden, wird der im Sommer im Unterstand geparkt und lediglich im Winter sicher in der Einzelgarage verwahrt. Was soll so eine Doppel- oder Einzelgarage eigentlich leisten? Natürlich bietet sie erst einmal Schutz vor Witterung und neugierigen Blicken. Hat der darin geparkte Wagen einen hohen Wert, beispielsweise bei einem Oldtimer der Fall, sollte der Einbruchschutz gleich mitgeplant werden.

Ebenfalls wichtig: Wie sieht es mit der Baugenehmigung aus? Ob der Autounterstand eine Baugenehmigung benötigt, unterscheidet sich in Österreich von Bundesland zu Bundesland. Nötig ist die Genehmigung auf jeden Fall im Burgenland, in Kärnten und Niederösterreich, in Oberösterreich und Salzburg, in der Steiermark und in Tirol sowie im Vorarlberg und in Wien. Das Bauamt will bei Antragstellung das Bauantragsformular sehen, benötigt aber zusätzlich eine Übersicht über die Kosten und eine Baubeschreibung. Bauplan und Lageplan des Baugrundstücks werden genauso benötigt wie das Baugenehmigungsverfahren in doppelter Ausführung inklusive Unterschrift des Verfassers oder der Verfasserin. Gegebenenfalls kommen weitere Unterlagen dazu.

Sollen Bauten bis zur Grundstücksgrenze reichen, muss das auch mit den Nachbarn abgeklärt werden. Grenzbebauung ist möglich, muss aber abgestimmt werden.

Garagen werden als raumbildende Bauvorhaben bewertet und sind deshalb in allen Bundesländern anzeigepflichtig. Ob eine Genehmigung benötigt wird, hängt von der Größe ab. Für Garagen gelten andere Abstandsregeln als bei Carports und Schutzdächern, und auch das ist in jedem Bundesland noch einmal anders geregelt.

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