Welcher Bodenbelag ist am besten für ein Carport?

Bodenbelag für das Carport Der Carport Boden ist einer starken Beanspruchung ausgesetzt. Er muss die gesamte Konstruktion tragen und befahrbar sein. Da der Unterstand zwar überdacht, aber nicht völlig geschlossen ist, muss der Boden über witterungsbeständige Eigenschaften verfügen. Hinzu kommt, dass er zum Haus und zum Boden der Einfahrt passen sollte. Wie sich zeigt, ist die richtige Planung des Bodenbelags bei Carports eine hohe Herausforderung mit vielen wichtigen Punkten. Hier erfährt der Leser, welche Bodengründe sich eignen und was bei der Auswahl zu beachten ist.

Welcher Bodenbelag ist der Richtige?

Ehe der eigentliche Belag gewählt wird, braucht der Carport Boden ein solides Fundament. Die Voraussetzung für einen praktischen und langlebigen Fahrzeugunterstand in Österreich ist ein ebener Untergrund. Eine leichte Neigung wird eingeplant, damit es innerhalb des Carports nicht zu Staunässe kommt. Erst nach der Begradigung der Bodenfläche wird das Beton-, Punkt- oder Streifenfundament gesetzt. Österreicher Bauherren haben verschiedene Möglichkeiten, den Boden nach ihrem Anspruch und den Herausforderungen der Nutzung zu gestalten. Verdichteter Kies oder Schotter werden häufig verwendet. Doch können sich die kleinen Steine ins Reifenprofil pressen und perspektivisch zu Schäden führen. Wird diese Variante gewählt, müssen die Einzelsteine eine entsprechend groß und keinesfalls spitz sein. Ein Vorteil dieser Lösung beruht auf der optimalen Versickerung des Regenwassers. Praktisch sind Beton- und Pflastersteinböden. Hier besteht die Möglichkeit, den gleichen Bodenbelag wie für die Einfahrt zu wählen und das Carport so direkt im Grundstücksdesign zu integrieren. Auch Rasenkammersteine eignen sich für befahrbare Böden. Sie lockern das Grundstück optisch auf, benötigen aber ein wenig Pflege. Wer einen robusten und nicht pflegebedürftigen Boden bevorzugt, ist mit Beton oder Teer gut beraten. Letzteres Material ist allerdings in der Aufbringung sehr aufwendig, wodurch Beton beim Wunsch nach einem festen Bodengrund die günstigere Variante ist.

Übersicht

  • Ebnung des Untergrunds - die Grundlage des Bauvorhabens
  • Stabiles Fundament mit entsprechender Tragfähigkeit errichten
  • Nach Fundamenttrocknung den gewünschten Belag aufbringen
  • Leichte Abschüssigkeit zur Vermeidung von Staunässe einplanen
  • Auswahl Bodenbeläge: Kies, Schotter, Pflaster- und Rasenkammersteine, Beton, Teer
  • Statische Eigenschaften beachten
  • Fundament und Boden müssen das Gewicht des Carports tragen
  • Beim seitlich offenen Unterstand: Betonböden am besten geeignet
  • Beton braucht eine Lackierung zur Versiegelung
  • Epoxidharzbeschichtung schützt vor UV-Strahlung und hemmt die Rutschgefahr
  • Steinböden brauchen ein besonders robustes Fundament
  • Carport Boden kann auf Einfahrt und Grundstücksgestaltung abgestimmt werden
  • Pflegeaufwand in die Materialwahl einbeziehen

Die Vorteile des richtigen Boden beim Carport

Carport Boden Wer den richtigen Boden wählt, sichert sich einige Vorteile in der Nutzung und in der Langlebigkeit. Fakt ist, dass sich Holz- und Designböden nicht für Carports eignen und der hohen Beanspruchung kaum standhalten. Damit das Carport ohne Sorge um den Untergrund befahrbar ist und das schwere Gewicht des Kfz in Bewegung trägt, ist eine feste Bodenkonstruktion notwendig. Egal welcher Belag im Endeffekt als sichtbare Schicht aufgetragen wird: Die Ebnung des Untergrundes und das Fundament sind immer nötig. Einige Beläge erfordern einen höheren Pflegeaufwand und sind beispielsweise anfällig für Unkraut. Dazu gehören Pflastersteine und Rasenkammersteine. Dem gegenüber ist ein Beton- oder Asphaltboden sehr pflegeleicht und hält viele Jahre, ohne dass er durch Witterungseinflüsse und die tägliche Beanspruchung Schaden nimmt. Bauherren die den Bodengrund für ihren Unterstand in Österreich präzise planen, sparen im Endeffekt viel Zeit und Geld. Um die jeweiligen Vorteile eines Materials abzuwägen, sollte man sich auch mit den Nachteilen beschäftigen. So ist der Bodenbelag aus Beton zwar pflegeleicht und haltbar, doch altert er ohne eine Beschichtung schneller und ist bei Nässe rutschig. Sämtliche Steinböden aus Schotter, Kies oder Pflaster- und Rasenkantensteinen haben einen höheren Pflegeaufwand. Bei Kleinststeinen sollte der Bauherr zusätzlich beachten, dass es zu Schäden am Reifen und zu Lackschäden bei hochspritzendem Splitt kommen kann. Wer seinen Boden anhand der eigenen Ansprüche wählt, schließt Nachteile aus und profitiert von den Vorteilen des Bodenbelags.

Welche Arten sind nicht geeignet?

Grundsätzlich eignen sich Böden für Innenräume nicht als Bodengrund eines Carports. Auf Fliesen, Holz und Vinyl sollten Bauherren zugunsten der Langlebigkeit und Belastbarkeit verzichten. Trotz gewünschter natürlicher Optik sollte der Boden keinesfalls naturbelassen bleiben. Weder befestigte Erde noch Rasen sind für die kontinuierliche Befahrung geeignet. Wer sich an stabilen Böden in Tiefgaragen oder in massiven Garagen orientiert, sorgt bei Carports für einen ebenfalls festen und robusten Untergrund. Alle bei Nässe rutschig werdenden Materialien sind nur geeignet, wenn sie mit rutschhemmenden Beschichtungen, beispielsweise aus Epoxidharz, behandelt werden.

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