Brandschutz für Carports

Carport Brandschutz Auch in Österreich ist der Trend zum eigenen Carport anstatt einer festen Garage aus Beton längst ungebrochen. Um den Carport zu errichten, muss in den meisten Bundesländern der Alpenrepublik auch eine Baugenehmigung beantragt werden. Je nach baulicher Art des Carports sind auch die Belange für den Carport Brandschutz gesetzlich vorgeschrieben und entsprechend durch den Bauherrn zu berücksichtigen. Ein besonderes Problem beim Carport ist natürlich die Tatsache, dass er in den meisten Fällen aus Holz gefertigt wird und somit besonders anfällig für eine Brandgefahr ist.



Verschiedene Aspekte die beim Brandschutz zu beachten sind

Zunächst entfallen zwar Vorschriften zur Belüftung einer geschlossenen Garage im Brandfall, weil Carports in der Regel nach einer Seite hin offen sind und dieses im Brandfall somit kein Problem darstellt. Aber die Bauweise mit Holz erfordert besondere Maßnahmen, um das Holz schwer entflammbar zu präparieren. Zusätzlich gibt es Auflagen, auch das Dach so zu errichten, dass es schwer entflammbar ist. Der Nutzer des Carports muss die gesetzliche Vorschrift beachten, dass er keine brennbaren Flüssigkeiten wie Treibstoffe im Unterstand lagern darf. Die größte Gefahr geht im Brandfall für die Konstruktion aus Holz natürlich von zusätzlich im Unterstand gelagerten brennbaren Flüssigkeiten und Gasen aus. Die besonderen Anforderungen an die Behandlung des Risikofaktors Holz sollen erreichen, dass das Material Holz nicht zusätzlich im Brandfall eine Art Brandbeschleuniger wird und somit zur Ausbreitung des Feuers dienen kann. Weitere strengere Vorschriften gelten, wenn der Unterstand direkt an ein Wohngebäude grenzt beziehungsweise sogar eine tragende Wand des Wohnhauses als eine geschlossene Seitenwand beim Auto-Unterstand zum Tragen kommt. Selbstverständlich gilt auch in einem offenen Auto-Unterstand aus Holz ein absolutes Rauchverbot und das Verbot, offenes Feuer zu nutzen. Um die Sicherheit zu erhöhen, darf als Brandschutz hier auch nur mit der Abgasanlage zur freien offenen Seite hin geparkt werden. In der Praxis heißt dass aber auch, dass bei einem Unterstand, der nach allen Seiten hin offen ist, diese Auflage nicht gilt und in jede Richtung geparkt werden kann. Wenn eine Tür vom Auto-Unterstand direkt in das Wohngebäude führt, gelten besondere Vorschriften, die eine feuersichere Brandschutztür gesetzlich vorschreiben. Zur vorbeugenden Brandbekämpfung müssen außerdem auch immer Löschmittel in Gestalt eines Feuerlöschers und Zugang zu einer Wasserquelle wie Brunnen oder Wasserschlauch zum Gartenteich vorhanden sein.

Schutz des Nachbargrundstückes ist wichtig

Brandschutz Carport Sonderregeln gelten hinsichtlich des Brandschutzes auch, wenn der offene Auto-Unterstand direkt an ein Nachbargrundstück oder Nachbargebäude grenzt. In diesem Fall muss auch der Schutz des Nachbargebäudes zu jedem Zeitpunkt besonders sichergestellt sein. Es soll natürlich verhindert werden, dass ein Brand des Carports zu leicht auf das Nachbargebäude überspringen kann.

Über die Vorschriften in Österreich informieren

Jeder Bauherr sollte sich aus eigenem Interesse vor Bau des Carports genau über die Rechtslage hinsichtlich des Carport Brandschutzes in seinem Bundesland informieren, da es im Detail ebenso wie bei der Erfordernis einer Baugenehmigung Unterschiede gibt. Hier sollten teure Fehler vermieden werden, damit das Bauwerk bei Verletzung der Brandschutzbestimmungen nicht wieder abgerissen werden muss und teure Strafen vermieden werden. Jede Gemeinde ist zur Information verpflichtet.

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